Angst/Erstarrung/ Schütteln

June 10, 2019

Mir kam wieder das Wort Angst über den Weg.

Eine Therapiestunde mit einigen Themen und Inhalten, die ich all wöchentlich erlebe. 

Ein auch, zum Glück, nicht nur verhaltensmässiges Erlernen wie ich anders mit Dingen, Menschen umgehen kann, von umpolen der Verhaltensweisen.

Erklären von Konstrukten, Analysieren weshalb, wieso, warum.

 

In diesen Stunden mit meinem begleitenden Therapeuten, sehen wir auch die andere Seite, das nicht schulmedizinische, das Übergeordnete, die Kraft in mir, Göttlichkeit und Freiheit, feinstoffliches wahrnehmen und die Arbeit mit den mir gegebenen Möglichkeiten. 

 

Doch auch da wird ab und an, im miteinander, etwas von Anderen, aufs Tablet gebracht.

Andere Psychologen, Psychiater und Therapeuten, bekannte, weniger bekannte, die in der wissenschaftlichen Welt einen Namen  haben und etwas entwickeln oder neu erfinden, um zum Beispiel, Ängste zu wandeln, entfernen , vielleicht transformieren und erlösen, wäre zumindest ein schöner, guter, gesunder Weg.

 

Nun dieser Psychologe, hat über Ängste berichtet, er sagt aus, es gibt grundsätzlich 4 Arten von Ängsten. 

 

Da möchte ich darauf eingehen und es mal aus meiner Sicht erzählen. ANGEFANGEN mit dem was mir als traumatisierten, immer wieder sehr häüfig passiert und mir widerfährt .

 

Das eine sind die aussen Geschehnisse, Menschen, Erlebnisse, Gerüche, Situationen, wo auch immer, wann auch immer.

Es ist so, das oft ohne wahres Bewusstsein, von einem Moment zum nächsten, etwas in mir ausgelöst wird. 

Trigger, der oder die sieht aus, wie er oder sie, oder es tut jemand etwas was das und das auslöst. Etc etc, da gibt es hundert bis tausend Möglichkeiten, das bei mir etwas angetriggert wird, all zu oft ohne ersichtlichen Grund.

Alpträume wo Nachts etwas passiert und ich, ja ich verfalle in die Angst der Erstarrung.

 

Die Angst die sich zeigt in einer Erstarrung, einem körperlichen wahrnehmen, in den Zustand, das da keinerlei Bewegung in mir möglich ist. 

Ein abdriften in das kindliche von damals, ich als Kind, das regungslos da liegt, das mir als Kind alles, wieder und wieder passiert und nur die vollkommene Starre mir das Überleben sicherte.

Ich als Erwachsener dann vielleicht, drüberlächel, drübersmile.

Ich mich  im permanenten Kettenkarusell, Hamsterrad  der Gedanken befinde.

Ein Automatismus das ich nur noch funktioniere, ohne das ich wirklich handel,  aus freiem Willen. 

Ein mir, wenn ich ehrlich bin all zu bekanntes spüren, wahrnehmen, doch ich bin mir dem in dem Moment null bewusst, erst mal. 

Das es Angst ist, die mich erstarren lässt, doch Angst ist behaftet, darf nicht sein, soll nicht sein oder die Erstarrung lässt erst gar nicht zu, das ich überhaupt etwas wahrnehme, spüre 

Viele male, hab ich, hatte ich, keine Möglichkeit zu handeln, tun.

 

Ausser mit halt bekannten Mustern zu reagieren, halt bei dieser Angst, in Erstarrung zu kommen. 

Jetzt gibt es auch noch viele wissenschaftliche Erklärungen dafür, Symptom Erkenntnisse und Behandlungsansätze, wie man es behandeln kann.

Lösende Tabletten, Tabletten die mich gar nicht in Gefühle kommen lässt, mich letzten Endes, nur wieder in etwas erstarrendes, dumpfes kommen lässt.

handlungsunfähig . 

Methoden wie ich durch umpolen, umgestalten, umprogrammieren, durch wegdrücken und wegmachen in eine Art, wieder zu funktionieren komm.

 

Nimmt mir nicht die wahre Ursache und das Wahre wandeln, dabei hilft es schon mal gar nicht.

Und ausser das ich im gewissen Sinne lebe, funktioniere, wieder bedingt dazugehöre und mitmachen kann, geschieht nicht viel mehr. 

 

Die Tiere ertarren auch wenn Gefahr besteht, echt erstarrt und echt nicht in Bewegung. 

Bis die Gefahr weg ist oder halt der Tod eintrifft. 

Bei uns Menschen ist oft, nicht der Tod die Endlösung, sondern das, zum Beispiel bei mir, wenn ich lange genug warte, durch Ablenkung, durch irgendetwas, die Gefahr geht, es sich irgendwie auflöst mit der Zeit. 

Das fatale daran, es ist immer noch nicht erlöst, nur mit der Zeit die dann ins Land geht, es sich für mich auflöst 

Doch das nächste Erlebniss, das nächste Geschehen, kommt bestimmt und ich verfalle wieder in die Angst mit Erstarrung. 

 

Ein Kreislauf in mir, die Tiere hätten diesen auch, wenn sie wie ich, denken könnten, es verstehen wollen, erklären.

Doch ein Tier tut instinktiv und folgerichtig genau das, was es braucht , es schüttelt das Erlebnis aus dem Körper . 

Schüttelt das was sich im Körper eingenistet hat heraus und so ist das Erlebnis erst gar nicht festgeklammert in ihm. 

 

Ich hab da jahrelang gar nichts damit anfangen können und um jetzt an den Anfang wieder zu kommen, dieser Psychologe hat dann die Übung vorgeschlagen, ist die Erstarrung da, diese Angst, ist das befreien, es auflösen und erlösen, schütteln.

Körperteile, innere Organe, soweit, mit ganz viel Übung, bis in unser Zentrum zu schütteln, Herz.

Den genau dort, wenn diese Erlebnisse, Erfahrungen die unser Herz krank machen, auch diese, herausgeschüttelt werden. 

Ist irgendwann eine Erstarrung, nach der Anderen erlöst. 

 

Das bedarf jedoch, erst das bewusst machen, das Angst, Erstarrung da ist, sehr sehr oft, heraus aus den kindlichen Erlebnissen, Erfahrungen.

Das beobachten als Erwachsener, das es da ist und dann das Handeln ins schütteln zu gehen.

All dies erfordert, Zeit, Geduld, tägliches üben, oft am Anfang Unterstützung.

Bis Phase für Phase es gelingt, selbst zu handeln.

 

Schütteln ist jedoch nicht etwas neues, eine brandneue Erfindung oder Erkenntniss, es ist schon überliefert von  jahrtausend alten Heilungsmethoden, die so alt sind, das sie in Vergessenheit gerieten

Chinesisches Qi Ging , beinhalten in ihrer uralten Tradition, schon immer das Schütteln. 

Qi, Kundalini, doch wir westlichen und in unserer Welt geprägten Menschen, brauchen erst wieder, das erinnert werden, das diese Methoden ansich, so einfach sind und so wirkungsvoll, das es viele, schulmedizinischen Methoden gar nicht brauchen würde. 

 

Würden wir dies tun, jedoch halt täglich, diszipliniert und wachsend, übend. 

Ist für viele, für mich auch damals als ich mich mit so Dingen noch gar nicht befasst habe, mit zuviel Aufwand verbunden, passt anscheinend nicht in mein Rythmus, nein ich muss arbeiten, ich muss funktionieren,  ich muss Geld verdienen und wenn, dann hab ich, wenn dann überhaupt, so einmal in der Woche Zeit.  

 

Wenn ich lerne, übe, mit Unterstützung, Begleitung.

Vielleicht im miteinander es tun, in Gruppen, in Einzel, Qi Gong praktizieren

So weit komme dadurch, das ich ins handeln, dann ohne Hilfe.mit der Zeit komme.

Dann kann ich, durch dieses dann tägliche tun und handeln, echt transformieren, wandeln, es geht die Erstarrung, die Auslöser werden immer weniger, mit der nötigen Geduld und Disziplin.  

 

 

 

 

 

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