Vorwort , Hotel des Lebens

May 25, 2019

VORWORT DER 

                    ANFANG DES LEBENS 

                                     ( LEID)

 

 

Ich schreibe ein Buch voller Zitate ( Geschichten ), voll dem Inneren in mir, meines Seelenleben.

Ich schreibe von meinen, überwältigenden, unverstandenen Wünschen und Sehnsüchten.

Von Weisheiten die ich erlangt habe, durch meinen inneren Weisen.

 

Schreibend und niederbringend, ich dies tue, mit in mir gefühlten Tränen, die, die sich angesammelt, aufgestaut haben, hinter meinen Augen.

Die, die in meinem Halse stecken und den Weg hinaus in die Welt um mich , nicht finden.

Die, die sich jahrzehntelang, in einem Stausee ( einem Vulkan, Pulverfass), vervielfältigten, verhundert und vertausend fachten, anwuchsen, vermehrten. 

 

Ein Stausee der enstanden ist , wachsend und grösser werdend, durch all die Gefühle in mir, die nicht gezeigt ud gelebt werden durften. 

Al, die Ängste die enstanden in mir, all der Schmerz den ich erlebte, all die Trauer die in mir Tag für Tag wuchs und all meine Wut, die durch dies lebendig wurde, doch nur in mir unterdrückt spürbar. 

 

Es ist meine Geschichte , die Geschichte die ich erlebte und erfahren musste, durfte.

Als ich auf die Welt kam, als eines von vielen anderen Erdenkinder, als eines von drei Kindern meiner Familie.

Ich wurde geboren, rein, unbefleckt, unverletzt körperlich wie seelisch, ein unschuldiges Kind ich war, mit offenem Herzen auf die Welt kam.

Nicht auch annähernd nur  damals ahnend, das sexueller Missbrauch auf mich wartete.

Das konnte ich als Baby, Kleinkind, auch gar nicht, es war eher der Plan das meine Eltern sich liebevoll und mit ihrer Liebe um mich kümmer sollten, was jetzt so mein Wissen ist. 

 

Doch auch ist meine Geschichte nur eine, von diesen vielen, vielen Geschichten, die sich auch jetzt noch alltäglich abspielen, in Europa, Asien, Amerika , Australien, auf dieser Erde, immer wieder aufs Neue.

Jeden Tag wohl, fast jede Minute geschieht es, lese ich, erlebe ich in Arbeit mit anderen, verborgen oft, im Geheimen.

Wird geheim gehalten und wiseentlich ignoriert, so das ich es und die meisten nicht mitbekommen. 

Oft zu oft , unter dem Deckmantel des Kleinbürgertum der Familien, den Kirchen, des Vereinslebens, Internaten, des Krieges, dem allgegenwärtigen Zustand der Welt, so erlebe ich es.

 

Das Monster, ein Täter, in meiner Welt existierte und wenn ich den lese, höre mit anderen kommuniziere , das auch bei ihnen dies geschah , mit auch oft dem Wissen in der Familie. 

 

Mein Erleben nun, begann im frühesten Kindesalter, zwischen 4 und 11 Jahren. 

Als mit 45 Jahren, durch Meditationen, Bonding, Psychotherapie,  Klinikaufenthalten und Innerem bereit sein, Eine geschlossene , gedeckelte Erlebniswelt sich öffnete.

In der Fachsprache ich Flashbacks bekam, nach jahrelanger Therapie 

Bilder die im Inneren entstehen, Gefühle und Emotionen die in mir unterdrückt waren, auf einmal herausbrechen.

Gedanken und Geschichten sich entwickelten , die dann  jedoch auch, ganz lang für mich nicht glaubhaft waren. 

 

 

Ein Zimmer ich in meinem inneren sah, in dem Zimmer tiefste Dunkelheit.

Doch erkennbar das eine verschmutzte, weisse Matratze an einer Wand liegt. 

Ich sah, sehe, mit meinem inneren, das auf dieser Matratze ein Kind kniet, dürr, Verletzungen am Körper und nur mit einer weissen Unterwäsche bekleidet.

Mit der Zeit wurde in mir aus diesem einen Bild, viele Bilder, gekoppelt mit tiefen, schweren Gefühlen.

Ich sah dann nach und nach, die Geschehnisse, das diese Kind, ganz real wie  in einem Film, verletzt wurde, durch Hiebe ubd Schläge, mit der Faust mit Hosenträgern. 

Ich sah, das dies nicht alles war und auch sexueller Missbrauch stattfand, das sich ein Mann an dem Kind verging und mit den Bestrebungen, den Demütigungen das Kibd für mich gefühlt , hörig und abhängig gemacht wurde .

 

Mit der Zeit wurde mir natürlich immer mehr klar,  immer mehr bewusst, DIESES  Kind das bin ich, das habe ich erlebt. 

Das ist mit mir geschehen und dies ist meine Realität,  ein Teil meines Lebens, was es gar gar nicht einfacher macht.

Das ich trotz all dem stark war, als kleiner Andreas, ich das alles überlebte, unbewusst damals meine Geschwister beschützte, ihnen dieses Martyrium ersparte.  

Das ich als dieses Kind Andreas, das Erleben meiner Mutter, das sie nicht bearbeitete und nur zudeckelte, ab dem Moment meiner Geburt, ab da an, an mich überging.

 

Dadurch fataler Weise, ein Teil in mir zerbrach, unter dem ich heute noch leide, der mich heute noch beeinflusst und den ganz wenige um mich akzeptieren oder annehmen können. 

 

Selbstwert, Selbstbewusstsein sich nicht entwickelte, Gefühle haben und sie auch noch zeigen, ausleben, etwas verbotenes und unerlaubtes wurde.

Wenn fühlen, dann nur in meiner verborgen Welt,  die niemand mitbekommt.

Das ich mit Ängsten, Schmerzen, Trauer aufgewachsen bin und dies jetzt als Erwachsener noch immer in mir trage, bekommen nur ganz wenige mit, da auch Vertrauen ein riesen Fremdwort.

Es einfach zu zeigen und zu leben, noch genauso schwer wie damals. 

 

Freude,  leichtigkeit und Lebendigkeit , für mich nach wie vor absolut schwer zu leben.

Und dadurch ist oft der Effekt das ich Beziehungen und Lebensqualität verliere.

 

Doch durch dies alles , auch darüber zu schreiben und es zu zeigen, kann ich mein Trauma bearbeiten , da es so aus dem verborgenen ins sichtbare kommt , die innere Kind Arbeit vollzogen wird.

Nicht irgend wie, in Tresor gepackt, in Ozeane versenkt , sondern es bearbeiten, auch wenn dies ein verdammt schmerzvoller Weg ist, doch in mir kommt dann Ruhe und Frieden immer wieder. 

 

 

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